Zwänge heilen – Angst & Panik – Basicreihe 4

Weiter geht es mit der Basicreihe von Zwängen. Hast du dir schon die Basics zu zwanghaften Grübeln durchgelesen? Heute geht es um das Thema Ängste und Panik in Bezug auf Zwänge.

Ängste und Panik in Bezug auf Zwänge

Ängste haben eine ähnliche Dynamik wie Zwänge. Ganz einfach kann man sagen, dass Ängste Körperempfindungen sind, die dir das Gefühl geben in Gefahr zu sein und bei dir den Drang auslösen dich selbst beschützen zu müssen. Du koppelst Erfahrung(en), einen Ort, bestimmte Menschen, Aktivitäten oder Gegenstände an das Gefühl keine Kontrolle mehr zu haben und ausgeliefert zu sein. Klassische Körperempfindungen sind Unruhe, Panik, Herzrasen, Schweißausbrüche, Verdauungsprobleme, Schlaflosigkeit, Kreislaufprobleme, Unausgeglichenheit und schnelle Überforderung.

Bewältigungsstrategien

Bei dem Versuch die Ängste wieder in Griff zu bekommen, können die unterschiedlichsten Mechanismen greifen. Zum Beispiel in dem man sich viele Gedanken und Sorgen über das Thema macht. Typisch dabei ist es die angstbesetzten Dinge zu vermeiden oder die damit verbundenen Aktivitäten verringern zu wollen. Etwas was ich oft höre, wenn es um Ängste geht, ist folgender Satz: „Es macht keinen Sinn, Angst zu haben, aber ich bin trotzdem panisch oder mache mir viel zu viel Gedanken, wenn es um dieses Thema geht.“ Wir fangen schnell an uns zu verurteilen, wenn wir nicht so funktionieren wie andere. Wenn wir nicht so „angstfrei“ wie die Menschen um uns herum sind. Wir stempeln uns schnell als krank oder falsch ab, weil wir etwas empfinden, was wir auf den ersten Blick vielleicht nicht erklären können.

Komplex und nicht krank

Wisse bitte, dass unsere Emotionen und unser Körper sehr komplex sind und auch wenn es manchmal etwas verwirrend wirken kann, was er oder sie mit uns anstellen: Selbst eine Angststörung hat eine Funktion für dich. Für mich ging es darum, zu verstehen, was meine Gefühle und diese starken Körperempfindungen mir sagen möchten, welchen Nutzen mir meine Ängste geben und welche Bedürfnisse sie stillen. Das kann manchmal etwas Detektivarbeit sein. Doch ich stehe immer wieder erstaunt vor meiner eigenen Biographie oder vor den Geschichten meiner Klienten bei denen ich immer wieder ganz selig sehe: Angst – auch die sogenannte „gestörte“ – ist (d)ein Freund. Nicht dein Feind.

Neue Wege

Ich möchte dir gerne Perspektiven aufzeigen, aus denen du ganz neu auf deine Ängste und Zwänge schauen kannst. Und das tue ich vor allem, damit du dir endlich selber Verständnis entgegenbringen kannst. Ich möchte dir zeigen, dass du nicht alleine bist und dich zeitgleich nicht in eine Gruppe von „Mitleidenden“ stecken. Ich möchte dir den Blickwinkel schenken, dass deine Ängste und Zwänge ein enormes Potenzial in sich tragen und dazu da sind dieses Potenzial und deine ganz eigenen Stärken zu verstärken und (wieder) ins Leben zu rufen.  

Ready?

Dann schau dir gerne weiter die Basic-Reihe an oder wenn du noch tiefer eintauchen magst, habe ich den Zwangskompass-Onlinekurs für dich gezaubert, in dem wir die Basicreihe mit Videos, Fallbeispielen und Übungen vertiefen.

Du willst mehr über Zwänge und Zwangsgedanken verstehen? Dann lerne den Zwangskompass-Onlinekurs kennen, in dem über 10 Jahre meines Wissens und eigener Erfahrung aus Therapien, Psychologiestudium und Arbeit mit Klienten steckt. Der Kompass soll dich unterstützen und zeigen, was dir deine Zwänge und Zwangsgedanken wirklich sagen wollen:

Ich bin keine ausgebildete Therapeutin und mein Content stellt auch keinen Ersatz für eine Therapie oder medizinische Beratung dar, sondern soll nur helfen eine erste Orientierung oder neue Blickwinkel zu bekommen. Wenn du Unterstützung brauchst, habe ich dir hier ein paar Anlaufstellen und Content, der mir geholfen hat und hilft, zusammengestellt.

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